Aktuelles

Auf dieser Seite finden Sie Ergebnislisten und Berichte aktueller Ereignisse. Für besondere Momente aus der Vergangenheit können Sie auch gerne einen Blick in unser Archiv werfen.

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ABSEGELN 2019 - Letzter Aufruf !!!

Das Absegeln 2019 des YKL findet statt am Sonnabend, 14.09. .

Es gibt eine Wettfahrt auf der Pötenitzer Wiek in bewährter Weise, danach geht es in den Passathafen.
Liegeplätze sollen rot/grün gekennzeichnet sein.
Die Abendveranstaltung findet in der neuen Seglermesse des SVH statt - es gibt ein Buffet für 15,- €/Person.

Ganz wichtig für alle, die mitmachen wollen und sich noch nicht angemeldet haben:
Entweder bis spätestens Donnerstag, 12.09. in die Liste im Clubhaus eintragen oder per
Email an  info@altstadtzimmerei.de 
oder telefonisch unter  0170 2744793
bei Peter Thyen direkt anmelden.

Takelmeister in vollem Einsatz!!!

Unsere Takelmeister scheuen keine Mühen und nehmen schon einiges auf sich, um die Instandhaltung des Geländes so gut wie möglich zu planen.
Im aktuellen Fall geht es um unsere Ufersicherungen, die sanierungsbedürftig sind.
Das geschieht alles, um Lösungen zu erarbeiten, das Gelände langfristig zu sichern und zu erhalten und dabei möglichst kostengünstig zu bleiben.

Bukhard/Enno

 

 

 

Gemeinschaftswettfahrt der Travevereine 2019

Kurzbericht von der Gemeinschaftswettfahrt 2019

Bestes Sommerwetter am 31. August bescherte 76 Startern eine schöne Wettfahrt auf der Lübecker Bucht. Mit dieser Teilnehmerzahl ist die GW Jahr für Jahr eine der großen Veranstaltungen für Dickschiffe in Schleswig-Holstein. Und sie hebt sich von vielen anderen Regatten dadurch ab, dass Spinnaker und ähnliche Vorsegel generell nicht zugelassen sind. Die Bahnen um feste Seezeichen und damit relativ langen Schenkeln tragen ein Übriges dazu bei, dass es sich tatsächlich um eine familienfreundliche Wettfahrt handelt, an der überwiegend Fahrtenschiffe teilnehmen. Ganz zu schweigen von dem tollen Hallenfest, das in diesem Jahr aufgrund der Temperaturen auch vor der Halle stattfand. Da war es schon sehr schade und bedauerlich, dass der YKL nur mit 4 Schiffen beteiligt war (Negativ-Rekord!), sind wir doch seit Jahrzehnten (Mit-) Veranstalter. Es starteten: In Gruppe 3 Again mit M. Zeißig, in Gruppe 5 Gugger mit A. Deutsch, in Gruppe 7 Havoc mit E. Thyen und in Gruppe 8 SoniC mit P. Thyen.

Die umsichtige und sehr gute Wettfahrtleitung um Speedy Gerds hat alles richtig gemacht: Bereits bei der Steuermannsbesprechung  wurde der Start um eine Stunde verschoben und man entschied sich für eine verkürzte Bahn von ca. 9,5 sm Länge. Die Start- und Ziellinien lagen sehr gut, ebenso wie die Regattatonne auf Position 54.04 N/010.57 O. Auch die Zeiten und Signale vom Startschiff waren tadellos. Zugegeben, der Wind war ziemlich schwach, zum Ende hin nahm er dann doch noch etwas zu, was gerade auf der Vorm-Wind-Strecke sehr willkommen war. Dass aber nur 2 der 76 Teilnehmer vorzeitig aufgegeben haben (…die Tonne war nicht da …, …wir schaffen es nicht mehr…) und alle anderen innerhalb des Zeitlimits in Ziel gekommen sind, spricht für sich und die Wettfahrt.

Nun die gute Nachricht: Der YKL ist eben Minimalist und in Sachen Effektivität definitiv nicht zu toppen: Dreimal Platz 1, einmal Platz 3 in den Gruppen (alle in verschiedenen Gruppen) und 5 von 7 Wanderpreisen sind mal eine Ansage! Wenn man noch weiß, dass SoniC als erstes Schiff an der Regattatonne war, dann aber dummerweise auf der falschen Seite gerundet hat und wertvolle Zeit durch den 2. Versuch verloren hat, wäre auch hier der Gruppensieg locker drin gewesen. Und Again konnte einen weiteren vom Kreisseglerverband neu gestifteten Wanderpreis nur deshalb nicht gewinnen, weil die Statuten eine Verleihung verbieten, wenn bereits ein anderer Wanderpreis gewonnen wurde. Mit großem Abstand erreichte Gugger die schnellste berechnete Zeit über alle Gruppen.

Die Ergebnisse findet man hier:

http://gw.svt-luebeck.de/resources/gw2019.pdf

Wanderpreise:

http://gw.svt-luebeck.de/wanderpreise.html

 

Enno

Hessenregatta - Klimex vorne dabei!

Hessenregatta 2019

Nebel, wir haben mit allem gerechnet aber nicht mit Nebel.

Als die Crew der „KlimeX“ Mitte Mai zu Hessenregatta aufbrach, erschwerte dichter Seenebel die Anreise zum Starthafen Burg/Fehmarn. Der Nebel sollte sich noch als zäh erweisen, so wurde die erste Etappe, wegen des starken Windes mit kleinerer Besegelung, im dichten Nebel gestartet, so dicht, dass es Schwierigkeiten machte überhaupt das Startschiff und die korrekte Startlinie zu erkennen. Kurz nach dem Start konnte man von der Konkurrenz nur noch dunkle Schatten erahnen, bis sich das Feld langsam im Nebel auflöste. Hin und wieder tauchten andere Teilnehmer aus dem Nebel auf und verschwanden genau so schnell wieder. KlimeX stampfte unbeirrt hoch am Wind Richtung Zieltonne bei Gedser und konnte diese als zweites Schiff an diesem Tag passieren. Diese Etappe verlangte zwar Mensch und Material alles ab, konnte aber ohne größere Blessuren an Schiff und Crew beendet werden. Auch die zweite Etappe nach Stubbekøping startet, wie sollte es anders sein, im Nebel. Trotz einer angeblichen Position des Startschiffes konnte dieses nur nach einigen Schwierigkeiten von den Teilnehmer gefunden werden, da die Regattaleitung offensichtlich eine ungenaue Position angegeben hatte. Nachdem beim Start einige Starter orientierungslose Schiffe mittels Schallsignalen, oder schlichtem anschreien, aus dem Weg geräumt hatten ging es los, wie sollte es anders sein, im Nebel. Natürlich hätte es schlimmer kommen können, hätte es noch gehagelt. Die Ansage sich am Start aus allem raushalten zu wollen, warf unser Skipper kurzerhand über Bord, da sich eine unerwartet Lücke auftat. Diese nutzen wir für einen perfekten Nullstart, was für unsere Gegner genauso überraschend kam wie für uns. Der Versuch einer Hanse uns hochzuluven scheiterte kläglich, was man auf der Hanse auch ziemlich schnell einsah und uns ziehen lies. Aus dem vorhergesagten Kreuzkurs wurde nach der ersten Bahnmarke ein Anlieger, so dass sich das Feld einige Meilen vor dem Ziel sehr dicht beisammen aus dem Nebel löste, dieser verzog sich zusehends und beschert dem Regattafeld eine traumhafte Einfahrt nach Stubbekøping und eine wunderbaren Abend im Hafen. Der dritte Regattatag entpuppte sich nach mehrmaliger Startverschiebung und schließlich dem Abbruch des Wettfahrttages als Motortour nach Warnemünde. Zwar gab es an diesem Tag keinen Nebel, aber auch keinen Wind. Dies war schon eine Einstimmung auf den folgenden Ruhetag in Warnemünde, bevor es in der vierten Etappe nach Grömitz gehen sollte. Der Start erfolgte bei besten Bedingungen und so ging das Feld auf einen Kreuzkurs nach Grömitz. Einige entschieden sich dicht unter Land zu bleiben, andere versuchten lange Schläge auf die offene Ostsee um dann zur Bahnmarke „Lübeck-Gedserweg II“ zu kommen. Der Wind wurde aber zunehmend schwächer, so dass die Wettfahrt schon an der Bahnmarke endetet, einige Teilnehmer versuchten noch unter Spi alles rauszuholen. Die letzte Etappe von Grömitz zurück nach Burg startete wieder bei besten Wetter und Wind aus Südwest, so dass es dann tatsächlich noch eine Wettfahrt mit Spi geben konnte. Da der Wind nicht gleichmäßig war, waren bei dieser Wettfahrt die Taktiker gefragt. Am Ende entschied sich diese Wettfahrt für KimeX auf den letzten Metern vor der Zieltonne. In einem spannenden Endspurt konnten wir einen unser härtesten Konkurrenten 1 Sekunde hinter uns lassen. Das sich dabei unser Großbaum und der Spibaum der Comfortina auf wenige Zentimeter nährten, erhöhte den Nervenkitzel nur noch. Unter lauten Kommandos liefen beide Boote dicht an dicht mit 7,5 kn auf die Zieltonne zu. Nach einer Erholungspause am Nachmittag, folgte der zweite spannende Teil des Tages, die Siegerehrung. Unser Endgegner vom Vormittag wurde als Gesamtsieger ausgerufen, aber auch die KlimeX konnte die Regatta als zweiter der Gruppe E und als dritter in der Gesamtwertung erfolgreich abschließen. Dies und der Umstand, dass wir auf der letzten Wettfahrt noch dem Gesamtsieger hinter uns gelassen hatten, ließ uns den Abend fröhlich feiernd abschließen. Am nächsten Tag ging es dann ohne Nebel entspannt zurück in den YKL.

Text Burkhard Wöhl

 

Wassertiefen Hafeneinfahrt Timmendorf/Poel

Achtung: Die Winterstürme haben den Sandstrand direkt vor die Hafeneinfahrt verlagert, weshalb die Wassertiefe teilweise deutlich geringer ist als in der Seekarte angegeben. Die aktuell gemessenen Werte (siehe Fotos) waren Pfingsten 2019 wasserstandsbedingt nochmals um ca. 40 cm verringert. Laut Hafenmeister soll auch wieder ausgebaggert werden. Gegenwärtig sei ein Einlaufen mit über 2 m Tiefgang „schwierig“ bzw. sollte nur mit äußerster Vorsicht erfolgen.

Nach unseren Beobachtungen empfiehlt es sich, von der rot-weißen Ansteuerungstonne nicht direkt auf die Hafeneinfahrt zuzuhalten, sondern auf die grüne Tonne kurz vor der Hafeneinfahrt. Diese knapp Steuerbord lassen und langsam in den Hafen - so sollte es klappen.

Einen Nebeneffekt hat die Sache auch: Im Hafen liegen nicht so viele große Schiffe und es gibt ganz ganz viel Hafenkino in der Einfahrt!
Voll war es trotzdem und - soweit wir sehen konnten - ist es zu keinen Schäden gekommen.

Kai Bergfeld

 

 

 

 

 

 

 

Ansegeln 2019

Das diesjährige Ansegeln führte den YKL nach Neustadt in den Rundhafen des NSV. Aber natürlich nicht als Geschwaderfahrt, sondern im Rahmen einer "Meilen-Regatta". Die Teilnehmer hatten 4,5 Stunden Zeit, auf der Lübecker Bucht eine möglichst lange Strecke abzusegeln. Gezählt werden dabei die Strecken zwischen festen Seezeichen und bei Zeitüberschreitung gibt es doppelte Abzüge. Nun war der Wind just an diesem Tag sehr unzuverlässig: Gestartet wurde noch bei schwachem Nordost, zwischenzeitlich kam er aus allen, aber wirklich allen RIchtungen, um sich gegen Ende der Wettfahrt für kräftigen Nord über der gesamten Bucht zu entscheiden. Fast alle Teilnehmer haben die  nervigen Hängepartien zwischen den verschiedenen Windsystemen durchgestanden und sind bis auf 2 Ausnahmen auch rechtzeitig ins Ziel gekommen. Hans Rauert hatte schon bei der Steuermannsbesprechung angekündigt, vom Start direkt zum Ziel fahren zu wollen - was er dann auch getan hat. Auf Solvang fehlte vielleicht die Geduld und Havoc war bei dieser Regatta definitiv immer zur falschen Zeit an der falschen Stelle, so dass es am Ende von 20 Startern 18 gewertete Schiffe gab. Erstaunlich, dass Henrik (Smullyan) bei der Besprechung noch geäußert hatte, keinen blassen Schimmer zu haben, was er bei dieser Wettfahrt machen solle. Offensichtlich hat er den "Fall" dann doch gelöst und am Ende in der Gruppe 1 deutlich gewonnen. In Gruppe 2 ging es schon viel knapper zu, am Ende hatte Gugger die Nase vorn. Die schnelle Gruppe sah mit Sonic einen "Überflieger", hier hat wohl alles (fast) optimal gepasst.  Die Ergebnisse seht ihr auf der Liste.

Im Rundhafen gab es Platz für alle 20 Schiffe, das Grillen war weitgehend vorbereitet, das Bierfass angezapft, die Sonne schien (im Wind noch recht frisch...) und die Stimmung hervorragend. Wir sind sehr nett vom NSV aufgenommen worden - vielen Dank!

Auch der Sonntag zeigte sich mit Sonne und bestem Wind nach Hause, wenn auch Handschuhe und Mütze nicht unangenehm waren. Insgesamt ein schönes Ansegeln und Danke an alle, die geholfen haben.

Enno

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Die Schiffe sind drin

Der Winter feiert ein 36 Stunden-Come-back, so stand es in der Zeitung. Mit Nachtfrost, einer Höchsttemperatur von 4° und Schnee und Regen - und das ausgerechnet zum Krantag! Noch am Wochenende zuvor konnten wir mit kurzer Hose und in T-Shirt an den Schiffen arbeiten. Nun gut, da konnte die Farbe noch trocknen. Dick eingemummt ging es pünktlich um 7:00 Uhr los. Offensichtlich bewirkten die Kälte und das gelegentlich leichte Schneetreiben, dass alle kräftig Gas gaben und ein Schiff nach dem anderen in rekordverdächtig kurzer Zeit ins Wasser kam. Parallel wurden durch den Winter verursachte Schäden an den Stegen beseitigt. Und so kam es, dass schon um 12:40 Uhr mit der SY Gugger das letzte Schiff schwamm. Anschließend wurden noch das Gelände aufgeräumt und die Lagerblöcke beiseite gestellt. Mit der Ausgabe des traditionellen Jägermeisters war der Krantag noch vor 15:00 Uhr offiziell beendet. Ein besonderer Dank gilt dem Küchenteam, das uns mit Erbsensuppe und Würstchen versorgte, den zahlreichen Spenderinnen und Spendern von selbstgebackenem Kuchen und ganz besonders Klaus B.und Dag H., die aus Anlass von runden Geburtstagen die Speisen sponserten!

Kai Bergfeld